Inge Hambuch schrieb:
> Matthias Taube schrieb:
>
>>>
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/berlin/716365.html
>> Kurzfassung:
>>
>> Ein Jogger wird von einem Hund gebissen und ruft per Handy die
Polizei.
>>
>> Von dem - zu diesem Zeitpunkt an einem Laternenpfahl angebundenen -
Hund
>> geht nach Ansicht der Polizisten eine so große Gefahr aus, dass
man
>> nicht auf den Tierfänger warten kann, sondern den Hund sofort
>> erschiessen will.
>>
>> Da dies wegen der Querschlägergefahr vor Ort nicht möglich
ist, wird der
>> Hund in den nahegelegenen Wald geführt, dort an einen Baum
gebunden und
>> von einen Polizisten erschossen.
>
> Stellt sich mir die Frage, wie man ein solch aggressives Tier einfach
> so an der Leine in den Wald führen kann, ohne dass das bissige Ende
> der Leine (die ja imho flexibel ist) sich umdreht.
>
> Wäre interessant, die wirklichen Umstände zu kennen.
>
Stimmt.
Jogger gebissen könnte einfach auf Beutetrieb beruhen -> Halter
wäre die
Ursache.
Kinder bedroht -> müsste man erstmal wissen warum, also wie haben sich
die Kinder dem Hund gegenüber verhalten? Haben sie sich überhaupt
irgendwie ihm gegenüber verhalten?
Wäre zu differenzieren.
Das der Halter seinen Hund nicht unter Kontrolle bringen konnte, lässt
aber noch immer nicht den Schluss zu das der Hund tatsächlich aggressiv
war, sondern dass der Halter hier schon vorher nichts unter Kontrolle hatte.
Selbst wenn der Hund aggressiv war, müsste das der Halter schon vorher
gewusst haben und hätte entsprechende Sicherungsmaßnahmen treffen
müssen.
Aber das Wort aggressiv wird schnell verwandt, wirklich generell
aggressiv sind aber denke ich die wenigsten Hunde.
Ich habe nur einen bisher kennengelernt auf den das zutraf.
--
Grüsse
Petra
Keine Panic auf der Titanic,
Jeder kommt ins Wasser....