Hallo Matthias!
Matthias Garbe schrieb:
> Ich habe alles ausprobiert (allein ins geöffnete Auto lassen- er geht
ja
> alleine nicht rein usw). Kann mir jemand noch einen Tipp geben, was ich
noch
> versuchen könnte.
Bei Menschen würde man so etwas als Phobie bezeichnen. Da gibt es zwei
Wege - die Psychoanalyse und die sogenannte systematische
Sensibilisierung, der Pateient wird dabei in kleinen - nötigenfalls in
winzigen - Schritten an die Situation gewöhnt, die er fürchtet.
Psychoanalyse geht beim Hund nicht, auch wenn sich viel Hunde ganz gerne
auf die Couch legen... ;-)
Bleibt also der zweite Weg: Wenn der Hund partout nicht ins Auto will
bzw. schon in der Nähe des Autos schon Angst hat, fängst Du eben noch
kleiner an: Geh mit ihm zum Auto und spiele dort mit ihm, gib ihm ein
Leckerli oder tu sonst etwas, das ihm gefällt. Wenn der Hund die Nähe
des Autos mit positiven Dingen verbindet, bringst Du ihn ganz vorsichtig
dazu, hineinzugehen. Und tust dann wieder etwas positives mit ihm. Zum
Beispiel kann er sich ein Leckerli ihm Auto holen oder ein Spielzeug und
dann gleich wieder hinaus.
Wenn das klappt, verbringst Du mit dem Hund erst eine kurze dann ganz
langsam eine immer längere Zeit im Auto. Erst bei offener, dann bei
geschlossener Tür, dann startest Du das Auto, irgendwann fährst Du
erst
ein klitzekleines Stück usw...
Das ganze kann sehr lange dauern, aber es funktioniert. Natürlich darfst
Du in der Zeit auf gar keinen Fall mit dem Hund Auto fahren.
Dass Dein Hund trotz seiner Angst in Dein springt, würde ich schon mal
als positives Zeichen werten: Er tut das nämlich aus seiner Bindung an
Dich heraus. Das zeigt, dass Du Einfluss auf Deinen Hund hast. Was Du
noch brauchts ist eben Geduld.
Viel Erfolg und Liebe Grüße - auch an Deinen Hund
Volker mit Alfons
--
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