TIERE LOVER

Liebst du deinen Tier?
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PostPosted: 2003-11-04 07:29:24
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Joined: 2003-11-04 07:29:24
Hallo!
wer oder wo kann ich Informationen über folgende Frage erhalten?

Ein jugendlich Bekannter hat einen Hund geschenkt bekommen, er ist voll
Sozialhifeempfäner, 25 Jahre, und keinerlei Angehörigen.
Er sagt er müsse für den Hund 75 ? Hundesteuer zahlen, dir Kosten
für den
Tierarzt und ernährung sind noch nicht Bekannt u. s. w.

Meine Frage ist: hat der junge Mann irgendwelchen Anspruch auf Soziale
Unterstützung für den Hund, oder sollte er ihn besser wieder
weggeben.

für jede Auskunft bin ich sehr Dankbar!
mfg
Rolf


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PostPosted: 2003-11-04 07:40:47
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Joined: 2003-11-04 07:40:47
Rolf Kaiser schrieb:

>Hallo!
>wer oder wo kann ich Informationen über folgende Frage erhalten?
>
>Ein jugendlich Bekannter hat einen Hund geschenkt bekommen, er ist voll
>Sozialhifeempfäner, 25 Jahre, und keinerlei Angehörigen.
>Er sagt er müsse für den Hund 75 ? Hundesteuer zahlen, dir Kosten
für den
>Tierarzt und ernährung sind noch nicht Bekannt u. s. w.
>
>Meine Frage ist: hat der junge Mann irgendwelchen Anspruch auf Soziale
>Unterstützung für den Hund, oder sollte er ihn besser wieder
weggeben.

Soweit ich weiss, bekommt man hier um die 1,40 Euro pro Tag für
Hundefutter, wie es mit Steuer und TA aussieht, weiss ich nicht. Aber
vielleicht fragst Du mal in der "Recht"-NG (Name ist mir grad
entfallen, sorry)

Inge


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PostPosted: 2003-11-04 08:19:32
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Joined: 2003-11-04 08:19:32
Hallo,


Rolf Kaiser wrote:

> Ein jugendlich Bekannter hat einen Hund geschenkt bekommen, er ist voll
> Sozialhifeempfäner, 25 Jahre, und keinerlei Angehörigen.
> Er sagt er müsse für den Hund 75 ? Hundesteuer zahlen, dir
Kosten für den
> Tierarzt und ernährung sind noch nicht Bekannt u. s. w.

Normalerweise sollte der erste Hund im Haushalt steuerfrei sein (so
kenne ich es aus meinen Bekanntenkreis), wenn Dein Bekannter z.B. auch
die Befreiung von Telefongrundgebühr und Rundfunkgebühr hat, dann
sollte
Hundesteuerbefreiung kein Problem sein.

Allerdings bleibt die Frage ob und wie er Futter und TA-Kosten zahlen
kann, mal abgesehen von eventuellen Beiträgen für
Erziehungskurse/Hundeverein. Wie Inge schon sagte: de.soc.recht bietet
da sicherlich kompetentere Ansprechpartner.

Grüsslis

Petra


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PostPosted: 2003-11-04 08:57:56
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Joined: 2003-11-04 08:57:56
Rolf Kaiser schrieb:

> Hallo!
> wer oder wo kann ich Informationen über folgende Frage erhalten?
>
> Ein jugendlich Bekannter hat einen Hund geschenkt bekommen, er ist voll
> Sozialhifeempfäner, 25 Jahre, und keinerlei Angehörigen.
> Er sagt er müsse für den Hund 75 ? Hundesteuer zahlen, dir
Kosten für den
> Tierarzt und ernährung sind noch nicht Bekannt u. s. w.
>
> Meine Frage ist: hat der junge Mann irgendwelchen Anspruch auf Soziale
> Unterstützung für den Hund, oder sollte er ihn besser wieder
weggeben.
>
> für jede Auskunft bin ich sehr Dankbar!
> mfg
> Rolf
>
>

Aus therapeutischen Gruenden ist die Haltung eines Hundes immer zu
unterstuetzen, das ist den Aemtern klar und bekannt.
Er moechte dieses Argument anfuehren.
Wenn es nicht gerade eine Kampfhunderasse ist, kann eigentlich nichts
schiefgehen!


--
Gruß v. Efeu-Netzwerk Phoenix
u. Peter, dem Plätzchenwolf:
http://de.geocities.com/thebabastar/Peterchen.html
***client pegasus***
--


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PostPosted: 2003-11-04 08:49:53
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Joined: 2003-11-04 08:49:53
> Soweit ich weiss, bekommt man hier um die 1,40 Euro pro Tag für
> Hundefutter, wie es mit Steuer und TA aussieht, weiss ich nicht.

Ah, super, wieviel gibt es für meinen Papagei?
Grüßle, Bernd


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PostPosted: 2003-11-04 09:14:14
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Joined: 2003-11-04 09:14:14
Bernd Meyer schrieb:

>> Soweit ich weiss, bekommt man hier um die 1,40 Euro pro Tag für
>> Hundefutter, wie es mit Steuer und TA aussieht, weiss ich nicht.
>
>Ah, super, wieviel gibt es für meinen Papagei?

Null Ahnung, in meinem Bekanntenkreis gibt es nur vierbeinige
Fellträger. ;-)

Inge


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PostPosted: 2003-11-04 11:45:34
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Joined: 2003-11-04 11:45:34
"Rolf Kaiser" <04266@freenet.de> writes:

> wer oder wo kann ich Informationen über folgende Frage erhalten?

Ansprechpartner sollten Sozial- bzw. Steueramt im Wohnort Deines
Bekannten sein.

> Er sagt er müsse für den Hund 75 ? Hundesteuer zahlen,

Das kann sein... je nachdem wie hoch die Hundesteuer in seinem
Wohnort normalerweise ist. Die Festsetzung der Steuer ist naemlich
Gemeindesache und wird von Stadt zu Stadt unterschiedlich gehand-
habt.

Sozialhilfeempfaenger duerften eine Steuerermaessigung eingeraeumt
bekommen....je nach Steueramt vielleicht sogar eine -freistellung.

In der Bonner Hundesteuersatzung z.B. steht unter §4:
"Auf Antrag wird fuer Hunde, die von Empfängern laufender Hilfe
zum Lebensunterhalt nach dem Bundessozialhilfegesetz und von
solchen Personen, die diesen einkommensmäßig gleichstehen,
gehalten werden,
- wenn nur ein Hund gehalten wird, eine ermäßigte Hundesteuer in
Höhe von 18,00 EUR, [...]"

Listenhunde sind uebrigens von dieser Regelung ausgeschlossen.

Der normale Steuersatz fuer einen Hund betraegt 120,- Euro.

> Meine Frage ist: hat der junge Mann irgendwelchen Anspruch auf Soziale
> Unterstützung für den Hund, oder sollte er ihn besser wieder
weggeben.

Wie gesagt...bei der Steuer duerfte ihm die Gemeinde entgegen-
kommen. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass es Unter-
stuetzung in Form von Futterkostenbeihilfe oder Uebernahme der
TA-Kosten gibt. Trotzdem spricht das nicht grundsaetzlich *gegen*
einen Hund, wenn sich Dein Bekannter seiner Verantwortung bewusst
ist, das Tier liebt, gut pflegt, ernaehrt und (falls noetig)
medizinisch versorgen laesst (er koennte ja monatlich einen kleinen
Betrag fuer Notfaelle zur Seite legen).

Wir hatten auch nie die fette Kohle... gerade in Studi-Zeiten wurde
es manchmal sehr knapp...aber wir haben lieber unser letztes Geld
in Hundefutter investiert, statt uns was Leckeres zum Essen zu
kaufen. :-)

HTH, Grazi


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PostPosted: 2003-11-04 11:00:11
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Joined: 2003-11-04 11:00:11
Hihø "Rolf Kaiser" <04266@freenet.de>

>Meine Frage ist: hat der junge Mann irgendwelchen Anspruch auf Soziale
>Unterstützung für den Hund, oder sollte er ihn besser wieder
weggeben.

IMHO hängt das von der jeweiligen Gemeinde und auch von dem
Sachbearbeiter des Soz.Amtes ab. Sollte der jeweilige Sachbearbeiter
nämlich ein Hundemuffel und/oder schlecht gelaunt sein, gibt er wenig
Auskunft über Möglichkeiten als ein hundevernarrter Sachbearbeiter,
der
zuvor noch eine tüchtige Gehaltserhöhung bekommen hat.

Falls dein Bekannter einen guten Arzt kennt, der ihm den Hund zu
therapeutischen Zwecken anrät, kann man meist auch noch etwas
herausfeilschen.

Viel Glück!

so weit
Maico
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