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Hallo Katja,
Katja Gleisberg schrieb:
>Matthias Vorlob <IKILLR@gmx.net> in de.rec.tiere.hunde:
>
>>Katja Gleisberg schrieb:
>
>>>Außerdem kann er schon ganz hervorragend
>>
>>>- leckere Dinge voller Verachtung auspucken und danach ignorieren,
>>
>>Ich habe den Thread nicht richtig verfolgt, könntest du in
Stichworten
>>beschreiben, wie du das gemacht hast? War das jetzt mit
>>Bomper-Unterstützung?
>
>Das ging fast von alleine. Wir leben in der tiefsten Wallachei
Und wir erst.
>Nach ein
>paar derartigen Aktionen habe ich erst "Aus" gesagt, und ihm dann
ins
>Maul gegriffen und irgendwann hat er es ausgespuckt, bevor ich
>handgreiflich werden mußte.
Ein Goldhund.
>Natürlich setzt das voraus, daß der Hund nicht rumzickt, wenn du
ihm
>an den Kopf bzw. ins Maul faßt.
Nein (naja, so ganz ohne Augenverdrehen geht es nicht), das kennt sie
mittlerweile und manchmal klappt sogar ein "Aus" insofern, als dass
sie
es von selber ausspuckt. Dazu muss ich ihr aber die Hand unter die
Schnauze halten.
>wieder aufnehmen darf. Also mach kein Drama daraus. Schimpfe nicht,
>strafe nicht, drohe nicht und erzähl ihr auch keinen Roman. Ein oder
>zwei Worte und eine eindeutige Körpersprache, mehr brauchst du nicht,
>um ihr klarzumachen, was du willst.
OK, super. Ich wollte ja nur Stichworte, aber so ist es natürlich viel
besser :-)
>Wenn sie mal schneller sein sollte als du, und du keine Chance siehst,
>ihr das Fundstück zu entreißen, dann laß das ganze einfach
>unkommentiert. Egal, ob der Hund weiß, daß er das nicht essen
sollte,
>oder nicht, mensch macht sich nur zum Affen, wenn er hinterher
>rumzetert oder das leere Maul des glücklichen Hundes inspiziert.
:-)
>>>- obskure Gegenstände zur Kontrolle auf den Boden legen und
nur dann
>>>wieder aufnehmen, wenn wir das erlauben und
>>
>>Und das bitte auch.
>
>Das ergab sich aus dem anderen. Wenn da kleine Füßchen zwischen
seinen
>Zähnen vorlugen, weiß ich, was Sache ist, aber manchmal konnte
ich
>einfach nicht erkennen, was er im Maul hat. Also habe ich (mich)
>gefragt "Was hast du denn da?", gefolgt von einem
"Aus". Naja, und
>manchmal war das dann eben etwas, das er behalten durfte, wie z.B.
>eine Kastanie. Da habe ich ihn dann gelobt und ihn ermuntert, das
>wieder in den Mund zu nehmen, manchmal habe ich es ihm auch gegeben,
>wenn er nicht gleich begriffen hat. Die Erkenntnis, daß nicht alles,
>was man ausspucken muß, unwiederruflich verloren ist, erhöht
scheinbar
>die Bereitschaft, Dinge auszuspucken.
Das ist bestimmt ein sehr wichtiges Detail.
>Schließlich könnte es ja sein,
>daß er es behalten darf. Inzwischen brauche ich nur mistrauisch zu
>gucken, und er legt mir seinen Schatz vor die Füße, obwohl ich
so
>etwas nie von ihm verlangt habe.
Das hört sich nach paradiesischen Zuständen an.
>So etwas sollte sich auch mit einem kleinen Spielzeug oder einem
>harten Kauartikel provozieren lassen.
>Wenn er etwas besonders leckeres ausgespuckt hat, bekommt er eine
>entsprechende Belohnung, meistens belasse ich es aber dabei, ihn zu
>loben oder ich kommentiere das garnicht weiter. Wenn er ganz sicher
>weiß, daß er etwas bestimmtes nicht anrühren soll, brauche
ich ihn
>nicht auch noch zu belohnen, wenn er es doch mal getan hat.
>Auf der anderen Seite haben wir ihn auch schon Dinge nach Hause tragen
>lassen, die er eigentlich hätte ausspucken müssen. Wenn er
>überglücklich und mit stolzgeschwellter Brust den Fuß eines
Raubvogels
>mit sich rumschleppt
So tolle Sachen liegen bei uns nie rum ;) Stella kam nur schon zweimal
mit einem halben Maulwurfskopf an (hatte wohl Pünktchen, die Hauskatze,
erwischt).
> - warum sollten wir ihm da den Spaziergang
>vermiesen? Das Teil wurde dann zu Hause gegen ein kleines Stück Pansen
>ausgetauscht und weggeworfen und alle waren glücklich.
Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Da haben bestimmt auch
andere noch was von. Ist Poldi ein Landseer? Die sieht man ja wirklich
selten.
Matthias
--
The passion of the groove - Generation on the move -
Joining of the disco tribe - Let the music take you high
(Alcazar, "Crying at the Discoteque")
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