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Ulrich Schwaderlap schrieb:
> Möglicherweise ungeklärte Rangordnung zwischen
> Dir und ihr?
> Fremde Bösewichte anzugreifen und die Verteidigungsarbeit
> des Rudels ist *Dein* Job. Wenn Du ruhig bleibst, soll sie das
> auch tun.
Nein, Schutz kann man das wohl nicht nennen, da Sie dieses aus purer
Angst tut. Sie fürchtet einfach Deutsche Schäferhunde, woran das
liegt,
kann sich in der Familie keiner erklären, denn schlechte Erfahrungen hat
sie mit keiner Rasse gemacht.
> Hast Du Dich besonders um den Hund gekümmert, wenn was
> los war?
> Die Versuchung ist ja groß, den ängstlichen Wauzi in den
> Arm zu nehmen, zu betüddeln und mit "ist ja alles nicht so
schlimm"
> zu beruhigen.
Auch das nicht...die ersten zwei Jahre schief sie noch mehr oder weniger
durch
erst danach wurde das krachen für sie deutlich schlimmer, so dass sie
nicht mehr unter dem Küchentisch hervorkommt. Das Gewitter dauerte zwar
letzte Woche relativ lange, ich hörte jedoch nur, wie sie sich andauernd
unter dem selbigen versteckte und die Stühle auf Seite schob. Es war
keiner in ihrer Nähe und auch sonst hat keiner Angst vor dem Unwetter.
>
> Hier ist Deine Disziplin (und langsames Training) gefragt:
> Den Hund ganz langsam an Störgeräusche gewöhnen,
> dabei selbst völlig unbeeindruckt bleiben und möglichst
> den Hund mit spannenden Sachen ablenken.
>
In den ersten sechs Monaten wurde in der Welpenschule mit einem
Gasrevolver geschossen und zeitgleich Leckerchen verteilt...damals war
sie allerdings so verfressen, dass sie sich an nichts störte.
lg
Michi
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