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Am Wed, 23 Nov 2005 13:14:19 +0100 schrieb Andrea Weiss:
> Das Behandeln mit sog. Alternativer Medizin. Z.B die Phytotherapie.
> Deren Nebenwirkungen, vor allem bei falscher Anwendung, können kurz
> aber gravierend sein.
[...]
> Was ich nicht meine ist eine natürlich biologische Ernährung.
Die hat
> sich nur positive Nebenwirkungen
Wie isses denn dann mit der Mama, die ihrem Kind bei Bauchschmerzen
Fencheltee gibt? Handelt die denn dann unverantwortlich? Oder handelt sie
unverantwortlich, weil sie es ihrem Kind gibt, weil es den Tee einfach
gern mag - so ganz ohne Bauchschmerzen?
Und auf der anderen Seite: Wenn ein Hund durch eine komplette Umstellung
der Ernährung (ohne *zusätzliche* spezifische Pflanzenwirkstoffe in
Form von Extrakten o.ä.) gesundet - ist das dann nicht auch
"Naturheilkunde"? ;)
IMO sind die Grenzen keineswegs so klar, als dass eine
Aussage wie "Auch die Naturheilkunde hat Nebenwirkungen und sollte nicht
ohne entsprechende Indikation und ausreichendes Fachwissen angewendet
werden." in dieser Pauschalität wirklich Sinn machen könnte. ;)
Vielmehr sind die Grenzen so fließend zwischen Ernährung und
Phytotherapie, dass es IMO gar keine wirkliche Trennung geben kann.
Kräuterheilkunde und Ernährung sind IMO vielmehr untrennbar
miteinander
verbunden. Wer versucht das Eine vom Anderen zu trennen, beschneidet sich
und seine(n) Hund(e) meistens nur in der Vielfalt der natürlichen
Möglichkeiten - nix weiter. ;)
Viele Grüße,
Mandy
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