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Peter Sev wrote:
> Jetzt zu dem "AuÃźer":
> Doch, so etwas geht und kann funktionieren. Nimm mich und meinen Hund
> als Beispiel. :-)
> Mando hatte schon in seiner Welpen- und Junghundezeit gescheucht und
> gejagd, was das Zeug hielt. Macht er immer noch, wenn ich ihn lasse,
> aber mit dem Unterschied, dass ich, wenn es notwendig sein sollte, sein
> Jagen von Hasen, Kaninchen und Federvieh mit einem Pfiff relativ sicher
> unterbrechen kann. Nicht zu 100% - das wäre vermessen von
mir, so
> etwas zu behaupten.
> Wobei das mit dem Pfiff allerdings nur mit 50% klappt, ist beim Jagen
> (besser gesagt Verscheuchen) von Füchsen. Und mit 0% das
ganze bei
> Rehen.
Das meine ich ja damit, wenn ich sage, dass es immens schwer ist, es
abzugewöhnen. Und eine 50%ige Wahrscheinlichkeit, dass der Hund
hört, finde
ich halt schlecht. Meine Hunde hören nicht besser ;-), wenn ein
Hase den
Weg kreuzt. Aber eben deshalb behaupte ich auch, dass man es nicht
abtrainieren kann. Abtrainiert heiÃźt für mich, dass ein
Verhalten einfach
nicht mehr auftritt. Ich habe meinem Hund z.B. abtrainiert, an der Leine zu
zerren. Er tut es seitdem überhaupt nicht mehr. Das nenne ich
dann
abtrainiert.
>
> Warum diese Unterschiede?
>
> Ich sehe dafür im nachhinein betrachtet zwei
Gründe.
>
> Der erste:
> Das Unterbinden von Jagen bei Kaninchen und Federvieh konnte ich sehr
> intensiv mit ihm üben. Beide Tierarten standen in unserem
Umfeld
> reichhaltig zu Trainingszwecken zur Verfügung und waren
dazu kaum
> (noch) scheu.
> D.h. ich hatte mit ihm die Möglichkeit, am Objekt selbst zu
üben.
> Wobei ich gestehen muÃź, dass mich das diesbzgl. Training ein
> Vierteljahr tägliche Arbeit gekostet hat.
Ã
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