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On Tue, 20 Mar 2007 00:37:36 +0100, Mens Canis <none@example.com>
wrote:
>Eckehart Derda schrieb:
>> Mens Canis wrote:
>>
>>> [abtrainieren von ci+cos unterwegs-mampfen]
(snip)
>
>> Mehr oder weniger brauchbares dazu las ich in:
>>
>> R.Menzel: Hundeausbildung, Falken-Verlag 1988, ISBN 3-8068-0436-3
>> [1] S.60 "Futterverweigerung von Fremden"
>>
>> Celina del Amo: Probleme mit dem Hund, Ulmer Verlag 1999,
>> ISBN 3-8001-7468-5
>> [2] S.111 "Fressen von Gefundenem auf dem Spaziergang"
>
>danke für die buchtipps :-)
>
>> P.S. nochmal zum Thema Motivationsmöglichkeiten:
>>
>> Sabine Winkler: So lernt mein Hund, Kosmos-Verlag 2001
>> ISBN 3-440-08519-8
>> Kapitel "Motivation und positive Verstärkung",
>> [3] S.50 "Futter oder Spiel"
>>
>> bringt einige Klarheit in die Sache. Ein überwiegend sehr
>> wissenschaftlich-trockenes Buch, aber doch lohnende Lektüre.
>
>zu den 3 büchern <eine> frage insbesondere da du sie gelesen
hast [x]
>
>(denn was ich über hunde erfahren habe [bzw eben noch erfahren werde]
>dazu schrieb ich breiten bereichen in bezug auf persönlich erlebtes.
>zu hunde-literatur kam ich erst wesentlich später - u wie üblich
las
>ich dinge die ich bestätigen konnte u anderes was mir weniger probabel
>erschien.)
>
>[x] zusammengefasst u ohne detaillierte erläuterung des buchinhaltes:
>
>welche *anderen* als-die-schon-genannten vorgangsweisen (zur
>futternichtaufnahme beim gassi) schlagen die autoren vor ?
>
>könntest du einen kurzen abriss geben von den seiten [1 / 2 / 3]
>nr 60 bzw 111 bzw 50 der bücher ? wenn ja - vielen dank !
>
[1] empfiehlt, den Hund immer am gleichen Platz zu füttern und nie in
Gegenwart Fremder. Später wird Futter gereicht von einer fremden
Testperson, aber nie am Freßplatz, und die Annahme durch
"pfui!"
unterbunden. Nimmt der Hund, bis jetzt in Anwesenheit des Halters,
auch ohne "pfui!" nichts mehr an, bekommt die Testperson einen
Futterbrocken, der durch scharfes Gewürz vergällt ist, und der Halter
entfernt sich. Auf die Art soll der Hund bei Annahme des Brockens eine
abschreckende Erfahrung machen.
Der Autor gibt zu bedenken, daß das Erlernte zum Problem werden kann,
wenn der Halter einmal am Füttern verhindert ist.
[2] schlägt vor, von einem Helfer an vorher verabredeten Stellen
Freßbares auslegen zu lassen. Dies soll ermöglichen, daß der
Halter
optimal zeitgenau eine indirekte Strafe wie Wasserstrahl oder
geworfene Klapperbüchse einsetzt. Beschrieben wird im Buch auch das
Prinzip der Gegenkonditionierung, d.h. wie man anstelle eines
unerwünschten Verhaltens beim Hund eine Ersatzhandlung etabliert, die
mit der ursprünglichen Intention nicht vereinbar ist.
[3] befaßt sich sehr eingehend mit den Vor- und Nachteilen
verschiedener Motivationsmöglichkeiten, die bei der Ausbildung
eingesetzt werden können. Wegen seiner Diversität läßt
sich der Inhalt
schlecht zusammenfassen.
Kurze Auszüge aus dem Abschnitt "Futter oder Spiel":
(Leckerchen) "Es haftet ihnen pauschal ein Ruch von Bestechung an,
während es allgemein als völlig akzeptabel gilt, einen Hund mit Spiel
oder Spielzeug zu belohnen. Vernünftig begründen kann man solche
Vorurteile nicht. Füttern muß man den Hund sowieso - warum also
nicht
dafür eine Leistung fordern?" ... "Zusammenfassend kann man
sagen,
daß sowohl Futter als auch Spiel hohe Motivation ergeben. Motivation
über Futter eignet sich dabei besser für Anfänger und für
Übungen, bei
denen es auf Genauigkeit und Konzentration ankommt. Der Einsatz von
Spiel erfordert mehr Erfahrung und Geschicklichkeit vom Hundeführer
und kann geeignet sein, einen Hund schneller zu machen."
So, Mens, mehr Hausaufgaben mache ich heute nicht. Ich bin kein guter
Tipper und muß das alles im 3 1/2 - Finger - System bewältigen.
Gute Nacht,
Eckehart
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