Regina Schmid schrieb:
>
> Wenn Du die Möglichkeit hast, bis zum Winter den Hund an eine weitere
> Bezugsperson zu gewöhnen, die ihn dann während Deiner
Abwesenheit
> aufnimmt oder zum Hund in Deine Wohnung zieht, fände ich das für
den
> Hund auf jeden Fall besser als das über viele Stunden andauernde
> Weggesperrtsein in einem Flugzeug-Frachtraum, möglicherweise noch mit
> derbem Handling beim Umsteigen. "Gassi-Gehen" ist da nicht drin!
> Fraglich ist auch, ob alle Länder, in denen Du Zwischenstopp machen
> musst, die Quasi-Einreise eines Hundes so ohne weiteres erlauben (von
> meiner Freundin, die regelmäßig nach Honduras reist, weiß
ich, dass der
> Flug immer nur mit Umsteigen in Spanien oder Portugal sowie Miami oder
> Houston in den USA geht) und ob das Tier letztlich überhaupt am
Zielort
> ankommt, oder - wie viele Koffer - verloren ** geht. Ob das Tier den
> Klimawechsel wegsteckt, ob es dort von den Menschen, die ja einen
völlig
> anderen Bezug zu Tieren als wir Nord- und Mitteleuropäer haben,
> akzeptiert wird, ist eine weitere Frage und auch auch, ob Du
überhaupt
> ein Chance hast, in den öffentlichen Verkehrsmitteln mit Hund
> mitgenommen zu werden! Ich nehme an, Deine Ziele innerhalb des Landes
> sind nicht unbedingt vom Flughafen aus alle zu Fuß erreichbar,
> jedenfalls nicht in dem von Dir angegebenen Zeitrahmen.
>
> Ich persönlich würde so etwas unseren beiden Hunden auf gar
keinen Fall
> zumuten. Bei unserer bisher einzigen Reise ohne die Tiere (in die USA)
> hatten wir eine Pet Sitterin im Ort gefunden, die unsere beiden morgens
> in unserem Haus abholte, gassigehenderweise in ihr Haus brachte, wo sie
> den Tag mit deren Hunde verbrachten, und abends zum Schlafen ging es
> wieder in die gewohnte Umgebung nach Hause zurück - und vor allem zu
> unseren Katzen, mit denen eine dicke Freundschaft herrscht, und die so
> morgens und abends von der gleichen Dame versorgt wurden.
dem inhalt möchte ich mich - wohlweislich nicht nörgelnderweise
wie ernst zuvor bemerkt hat - *vollinhaltlich* anschliessen.
langstreckenflüge u neue erfahrungen auf anderen kontinenten
mögen eine tolle erfahrung für menschen sein u die
sitzen im passagierraum des fliegers.
der arme hund fliegt im transportraum mit:
das kann für den hund <weit mehr traumatisch> sein
als würde man ihn daheim in gewohnter umgebung lassen
ohne seine gewohnte bezugsperson.
notabene für ein sehr anhängliches tier das - getrennt von
seiner bezugsperson - plötzlich allein im kobel sitzt u
weder mit den fluggeräuschen (abflug/anflug) noch mit
unterschiedlichem druck (stichwort: druckausgleichsstörung)
vertraut ist.
http://www.aua.com/at/deu/About Flight/medical/pressure/
www.med1.de/Forum/HNO/215196
ob ein koffer nicht ankommt - was solls. organisiert man sich
halt den inhalt an ort & stelle (nur kostenfaktor u häufig in
zb südamerika sowieso preiswerter u hotels haben auch allerhand
in ihren lobby-shops) weil die wichtigen sachen hat man eh im handgepäck.
ob der hund irgendwo falsch "umgeschaufelt wird" beim anschlussflug
ist sicher nicht egal:
die schon erwähnten ** fehldispos (text regina oben / logistik)
dass man selber am zielflughafen ankommt aber der hund nach
bsp dschibuti umgeleitet wird - danke nein .
flughafenpersonal hat auch schon tiere <vergessen> !!! u die
sind grausam verdurstet - auch bei medikamentenverabreichung
"achtung" ! denn solche können unberechenbare wirkung haben...
(evtl kann poster eckehart d dazu stellung nehmen ?)
alle unsere hunde reisten mit im auto. ich würde auch mit den
hunden durchaus eine schiffsreise unternehmen.
in den flieger rein kämen sie mir *nie* - weil da fehlt die
persönliche kontrolle über das wohlergehen der eigenen tiere.
sind nur soweit meine anmerkungen <ohne herumzuquengeln>
weil die entscheidung trifft jeder hundehalter für sich selbst
bzw eben für das <wohl od weh> seines eigenen hundes.
gruss mc