> wir haben uns vor ca. 4 Wochen eine zweijährige Dobermann-Hündin
aus dem
> Tierheim geholt und kommen soweit ganz gut zurecht mit ihr - sie mit uns
> auch denke ich mal *ggg*
Herzlichen Glückwunsch
> Was mich sehr stört: sie öffnet sämtliche Türen in der
Wohnung (die werden
> dabei natürlich zerkratzt)
Das mit den Drehklinken ist schon ein wenig teuer !
Bei mir hat es mit nach unten drehen der klinken was gebracht.
> und sie legt sich sobald keiner hinguckt auf
> unsere Couch, was wir halt auch nicht so toll finden.
Ein kleines Brett mit doppelseitigem Klebeband findet die kleine sicherlich
sehr unangenehm.
Kann man auch auf die Couch legen wenn man nicht da ist ! (natürlich
Kleber noch oben)
> Ausserdem rennt sie
> einfach über die Strasse und hört nicht auf unser Rufen.
Da sag ich nur Hundeschule !
>
> Vielleicht hat jemand von euch gute Tipps und Tricks...??!!
>
> Liebe Grüsse
> Christl
Habe auch schon über sowas nachgedacht, bis jetzt bin ich mit meiner
"stimme"
der clicker und ob mir das hilft wenn Fes mal wieder losstürmt mag ich mal
bezweifeln. Ein Clicker, korrigiere mich wenn ich falsch liege, kommt dann in
Einsatz wenn der Hund lob bekommt. d.h. ich müßte mich ca 100 Meter
von seinem
Opfer weg bewegen um ihn einsetzen zu können. So ähnlich mach ich das
ja auch schon,
allerdings bis her nur über meine stimme.
> Mit dem Clicker erst einfach das Angucken "üben". Das
kannste zu Hause, erst
> wenn das sehr, sehr, sehr, sehr,..... sicher sitzt würde ich mich MIT
> Clicker in die freie Wildbahn trauen.
Tsja, Wenn ich Fes von der leine mach weiß er genau was abgeht.
Spiel-Time, er läßt mich
nicht mehr aus den Augen. Dann habe ich auch einen sehr guten Zugang zu ihm.
d.H solange uns
Momentan kein Wild oder fremder Hund in die Quere kommt. Das war im Sommer
besser,
da war selbst das kein Problem. Aber wie gesagt seit einigen Wochen .... :-(
> ich habe in solchen schlimmen Phasen, die ich auch erlebt habe, mit dem
> Halti trainiert. So konnte ich wenigstens den Hund-Kopf wegdrehen und
> Kontakt zum Hundehirn aufzunehmen versuchen. Wenn auch nicht immer
> möglich. :-/
Oh ja ich kenn diese Halties und gehofft das ich sowas nie brauchen werde.
> Ich bin entweder auf Abstand gegangen bei Begegnungen, habe friedliches
> Verhalten gelobt. War mal mehr oder weniger Abstabd nötig. Ist es
nicht
> möglich Abstand zu nehmen, dann gibt es bei mir Kommando Sitz oder
> Platz.
Ja das macht er schon, sehr gut sogar aber im V-fall ist dieser befehl noch
nicht möglich.
> PS: Sicher ein Bauceron Mischling? Sieht eigentlich ziemlich rein aus.
> Wo wohnst Du? Hier gibt es einen Hundeschule mit Bauceron Ausbilderin
> (Raum Darmstadt)
Ja das habe ich mich auch schon gefragt, man muss halt glauben was man
einem im tierheim sagt. Wobei es mir eigentlich egal ist.
Habe zwar in einer Hundeschule gelernt wie man mit dem Halti richtig umgeht,
möchte die aber wirklich im moment noch nicht ein erwägung ziehen !
>
> Da heißt es sich Durchsetzten und auf Befolgen des Kommandos (wenn
er es
> denn beherrscht) auch in diesen Situationen bestehen.
Im Spiel sitzen alle befehle 100%, wie gesagt er lernt verdammt schnell.
Das Leinenziehen und dieses Ausrasten in bestimmten Situationen, wie
Fahrradfahrer, Kinder auf Roller oder aber auch Hunde die nicht zu seinem Rudel
gehören, verlangen eine solche kraft, das dies für meine Freundin
nicht mehr zu
bewerkstelligen ist.
An ein Halsband das mit Schnüren unter den vorderlaufen gehalten wird,
wurde
mir von einem Hundekollegen geraten. Aber das sieht mir doch irgendwie
ziemlich Schmerzhaft für den Hund aus und erfüllt ja auch nur beim
leinenziehen seinen
Zweck.
Ich werde jetzt wohl wieder ganz von vorne anfangen können. Ich
möchte nur mal wissen
woher das Plötzlich kommt ?
Das einzig neue in letzter zeit waren Heiße Hündinnen und seit
kurzer zeit kann er
regelmäßig wild mit seinem Hundefreund spielen. ziemlich wild ...
und das war für Fes
sonst eigentlich immer ein Problem. Denke mal das er noch nicht viele
Hundefreunde gehabt
hat.
> Er testet Deine Konsequenz jetzt aus. Da heißt es dann, wenn ich
Sitz
> gesagt habe, dann meine ich das auch. Und muß es durchsetzen. Wenn
ich
> aber schon die Kraft nicht habe, es durchzusetzen, lernt er bei jedem
> Nichtbefolgen, daß er es doch nicht 100% tun muß.
Also wenn er kurz vor dem ausflippen ist (er peilt sein opfer an...), gebe ich
den
Befehl, NEIN oder SCHLUSS JETZT, wenn ich aber die diztanz die ich einhalten
kann unterschreite und es kommt zu gekleffe, brauch ich kein sitz oder platz
mehr zu
geben den er würde es eh nie tun. Also lass ich es, nehme ihn am halz
zurück und schreie:
SCHLUSS JETZT. Da dies mir leider auch den anschein gibt, das ich ihn eher noch
in seinem tun verstärke muss ich mir wohl was anderes ausdenken.
Wie schon beschreiben unterschreite ich diese Distanz mehrmals am Tag und man
trifft
nicht immer andere Hundebesitzer mit verständniss für meine
Situation.
> Ich denke er taut jetzt auf und fühlt sich sicher, und
läßt nun mal die
> Sau raus. Dagegen hilft nur 100% Konsequenz. Ein Komando von mir muß
> immer befolgt werden. Oder ich sage es erst gar nicht. Denk mal
drüber
> nach, wie oft er seinen Komandos nicht befolgt. Es gibt keine Situation
> im normalen Leben, wo das erlaubt sein sollte.
He he, ist mir schon klar, aber ob es nicht doch nur unsicherheit ist. Und wenn
ja wie
bekämpfe ich die Unsicherheit ???
> Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich so ist. Bei meinen Hunden
> habe ich immer wieder beobachtet, dass sie in solchen Situationen gar
> nicht in der Lage waren, ein Kommando von mir wirklich zur Kenntnis zu
> nehmen, geschweige denn es auszuführen.
Genau wie bei uns !!
> der ist mir unheimlich, der
> soll hier weg, ich bell mal los, vielleicht geht er weg". Ein paar
> Erfolgserlebnisse (der andere Hund entfernt sich), und das Verhalten
> sitzt erstmal fest.
Genau das gleiche wie im Auto, da wird alles was sich dem auto nähert oder
aber auch auf 2 Räder unterwegs ist, wie wild angefaucht. Dies hört
aber sofort auf
sobalt ich das Fahrzeug verlasse. Wie bitte schön soll ich den da den Hund
loben
wenn ich mal an einem Zweirad oder sonstigem vorbei komme und er es mal nicht
tut ???
Tennisbälle im Auto, ist keine Lösung ... ein Clicker vieleicht ??
> Konsequenz ist richtig und wichtig. Und auch der Satz "oder ich sage
> es gar nicht erst" - würde ich jederzeit unterschreiben!
> Ich würde trotzdem nicht versuchen, ein Sitz oder gar ein Platz in so
> einer Situation durchzusetzen. Ich würde (bzw. mache ich es mit
Thales
> so) die Entfernung ausloten, in der mein Hund noch ruhig und
> ansprechbar ist, und in dieser Situation (anderer Hund bereits
> sichtbar oder erahnbar, oder wie weit auch immer der Abstand sein
> muss) ein Signal geben und seine Ausführung belohnen. Also z.B.
Thales
> wird ab ca. 20m Abstand langsam unruhig. Ich fange also bei etwas
über
> 20 m an und gebe das Signal "Fuss" (Absitzen finde ich
suboptimal, ist
> zwar leichter zu handhaben, gerade bei 2 Hunden, aber wenn sich 2
> begegnen, die mit dieser Methode arbeiten, wirds schwierig ;-). Läuft
> er bei Fuss belohne ich ihn dafür. Wenn möglich breche ich die
> Situation dann ab, gehe also in die andere Richtung weg und
> vergrössere den Abstand. Beim nächsten Mal probiere ich das
ganze dann
> mit gerade mal 20 m usw.... Wenn ich den Abstand nicht vergrössern
> kann, dann gebe ich eben auf Abstand das Signal, belohne solange der
> Hund das Signal noch befolgen kann, löse es dann auf und ignoriere
das
> Verhalten meines Hundes während des Vorbeigehens. Bloss nicht noch
> bestärken durch Schimpfen oder ähnliches. Es ist nur eine Phase,
wir
> werden es in Griff kriegen, und im Moment wird beim angleinten
> Passieren eines anderen Hundes halt gebellt und geknurrt. Egal,
> interessiert mich doch nicht, wieso, war da was? ;-)
> Unsere Fortschritte sind langsam (wir haben nicht soooo viele
> angleinte Hundebegegnungen, und freilaufende sind kein Problem) aber
> es geht voran.
Ja genau, das war auch mein Problem, immer Sommer lief er meistens frei, da
jetzt aber momentan die Jäger wieder rumballern, ist er wieder
öffters angeleint.
Ok, ich gebe mir auch die Schuld dafür, aber Ballspielen geht halt ohne
Leine
viel besser, und Leckerlies sind für Fes nicht wirlich eine Belohnung
(muss er wohl
wieder ofters mal hungern)
Ja, ihr habt genau das selbe Problem wie ich im mom mit meinem Fes http://de.geocities.com/kennyfunz/Fes/index.htm,
ich hab Fes jetzt fast ein Jahr und seine Ausraster hängen von seiner und
meiner Tagesform ab !!
> die Zeit ist gekommen, daß ich ernsthaften Rat benötige.
Ja dachte auch immer ich könnte mit Hunden .... aber jeder ist halt
anders
und brauch halt auch andere Methoden.
> (3) Ablenken (Ball, Leckerli, ...) - interessiert ihn nicht mehr,
> sobald der andere Hund sich nähert.
Ich versuche auch diese gewisse Distanz einzuhalten ... wenn ich die Distanz
mal unterschreite muss ich mir die Schuld geben. Wenn ein ausweichen mal
nicht möglich ist locker bleiben nicht ausflippen den das verursacht bei
uns
nur noch mehr Stress.
> (5) Stoppen durch Kommandos, Schnauzgriff und auch Alpha-Wurf. Sobald
> man los läßt, geht es weiter.
Quatsch .... wurde bei uns nur schlimmer !!! geht nur beim Schäferhund
....
nicht wahr Troll !!
> (6) Ablegen (PLATZ) mit Entfernung zu den begegnenden Hunden und
> Belohnung, wenn er ruhig liegen bleibt. Funktioniert oft, aber nicht
> immer. Hängt auch von der Entfernung ab und bringt dauerhaft alleine
> keine Lösung.
Genau, ist keine Lösung !!
> (7) Angeleint Spazierengehen mit einem anderen Hundeführer und
dessen
> sehr dominanten Rüden. Sobald eine gewisse Entfernung zwischen den
> beiden unterschritten wird, stürmt Buddy immer wieder los, auch wenn
> ihn der andere ignoriert.
Hab schon gemerkt das Fes meine Unsicherheit spürt, wenn ich dann
noch zur Seite gehe .... dann gehts erst richtig ab !
Das ist Natürlich übel, da hilft nur Kontakt zum Hund bekommen, ich
lege dann immer den Tennisball auf den Boden und versuch Fes zum spielen
zu überreden. Bei Erfolg kann ich locker ausweichen.
> Nun hätte ich gesagt: Ok, drei Monate, warten wir mal noch ab.
Ich hoffe mal das Du noch nicht aufgibst ??
> Ich habe schon mit etlichen erfahrenen Hundeführern und -trainern
> gesprochen. Neben Überraschung, Kopfschütteln und dem bisher
schon
> Ausprobierten kam bisher nur ein ernstzunehmender Rat von einem
> langjährigen Hundehalter, auf dessen Erfahrung ich bisher immer bauen
> konnte:
> Kurzzeitig (er meinte, vielleicht reicht einmalig) ein Krallenhalsband
> einzusetzen zusätzlich zu normalem Halsband an einer zweiten Leine.
> Baumann (*1) beschreibt dieses Verfahren auch in einem Buch.
Ich würde lügen wenn ich sagen würde das ich diesen Gedanken
nicht
auch schon hatte. Aber lass es sein es hilft Dir nicht bei diesem Problem !
Gewalt ist keine Lösung.
Gruss Patrick
> Gruss
> Ralf
>
>
> (*1) Quelle: Thomas Baumann: ...damit wir uns verstehen, Die Erziehung
> des Familienhundes, ISBN 3-00-006173-8, 3. Aufl. 2000, S. 227ff.
>
Oh schade, kann leider auch nicht muss bis morgens 8 Uhr arbeiten,
dann lieg ich schon im Bett ;-)
Aber sonst würde es bei mir fast immer gehn.
> Meinem Snoopy juckt es in den Pfoten und ich habe am Sonntag frei.
>
> Wer also Lust und Zeit hat: 10 Uhr,
> Treffpunkt: Buswendeplatz in "Von der Heydt" (bei
Saarbrücken).
> Wer eine Wegbeschreibung braucht - pm.
> Saarbahnhaltestelle in 10 Min. Gehstrecke, Parkplätze en masse.
>
> Ich bringe heißen Tee mit ...
>
> bis dann!
> Andreas
> Und... hat jemand einen dominanten Rüden? Dann bringe ich einen Eimer
> mit ;-)) (Insider-Scherz).
Klar ich, mist das ich nicht mit kann :-(
Denke mal das wehre mal eine schöne Übungsstunde gewesen.
Ich hoffe das wir es bald mal wiederholen.
Hier in Saarlouis kann man auch schön über die Felder.
Kann mir einer von Euch sagen ob es in St Ingbert (Hassel) noch diese
Hundeschule gibt ? http://www.amarok-net.de/
Möchte mit meinem Leinen Stressi gerne noch mal ein wenig in der Gruppe
üben. Oder gibt es sonstige alternativen im Saarland ?
War bis vor kurzen noch bei Birgit (Beta Dog) wo es uns auch bestens
gefallen hat und wir uns wohl auch jetzt wieder mal blicken lassen sollten.
Möchte aber gerne noch etwas hier im Raum Saarlouis oder in der Nähe
!
> Birgit hat ja ihre Ausbildung bei Bea gemacht, also wenn Du mit ihr
> zufrieden warst, wirst Du bei Bea auch gut klarkommen.
> Vielleicht ist ja auch das was für Dich:
Das alleine ist schon ein guter Grund sich das mal anzusehen.
Den Tipp mit Birgit hatte ich auch von Dir bekommen vor ca.
1 Jahr .. :o)
Der Herr Wilhelm kommt mir bekannt vor, glaube mal das er mir auf
unseren Feldern in Hülzweiler schon mal begegnet ist.
Werde ich mir auf jeden fall mal ansehen ... danke für den Tipp
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