Jean de Vries wrote in <3fbb31c0.1159636@newszilla.xs4all.nl>:
>On Tue, 18 Nov 2003 16:43:35 +0100, volker.greulich@libertysurf.fr
>(Volker Greulich) wrote:
>
>Hallo Volker,
>
>>Hunde haben Schnurrhaare, wie Katzen. Bei Katzen haben diese eine
>>Funktion. Wie ist das bei Hunden?
>
>Jedenfalls nicht wie bei der Katze, die mit den Haaren feststellt, ob
>sie durch eine Oeffnung passt.
>
>Vielleicht misst der Hund die Aussentemperatur, den Wind und die
>Luftfeuchtigkeit? Eine Art Wetterhaar?
Als weiteres Sinnesorgan der Hunde sind dessen Tasthaare, und zwar die
im Schnautzenbereich und die der Pfoten, zu erwähnen. Hunde können
sich mit ihnen sowohl räumlich, als auch in Bezug auf Temperatur
orientieren.
Dieses Sinnesorgan ist beim Hund schon mit der Geburt sehr stark
entwickelt. Mit Hilfe der Tasthaare ist der Welpe in der Lage die
Milchzitzen zu finden. Auch in der späteren Entwicklung werden zur
Erkundung immer wieder die Pfotentasthaare benutzt. Die genaue
Funktion dieses Sinnesorganes ist jedoch wissenschaftlich noch
weitgehend unerforscht.
Wir selber sollten uns dieses Sinnesorganes sehr bewußt sein,
insbesondere beim Trimmen oder Scheren des Hundes, da hierbei oft die
Tasthaare stark eingekürzt werden.
Du schriebst in <bpffp2$1oh15h$1@ID-17298.news.uni-berlin.de>:
>>
>> Tasthaare
>>
>> Als weiteres Sinnesorgan der Hunde sind dessen Tasthaare, und zwar die
>> im Schnautzenbereich und die der Pfoten, zu erwähnen. Hunde
können
>> sich mit ihnen sowohl räumlich, als auch in Bezug auf Temperatur
>> orientieren.
>>
>Hallo,
>
>bei meinen Briards sind diese Haare zum Teil 15-20 cm lang. Wenn man die
>anfasst oder kämmt kommt vom Hund keinen Reaktion. Ich denke, das die
>Tastfähigkeit im Gegensatz zur Katze doch stark eingeschränkt
ist.
Die Tasthaare meines Hundes sind ebenfalls ungewöhnlich lang. Er zuckt
aber zurück, wenn ich sie berühre.
Caro
PS: Es wäre nett, wenn Deine postings irgendwo einen Hinweis hätten,
auf wen Du antwortest. Danke.
Post subject: Tierschutz: wem kann man trauen? (vorsicht lang)
Posted: 2003-11-23 08:06:18
Replies: 168 Views: 1553
Hallo Li,
Du schriebst in <opry187rlalxbpup@localhost>:
>Hallo ihr NG´ler !
>Auf der Suche nach einem neuen vierbeinigen Mitbewohner bin ich derzeit
>sowohl in den örtlichen Tierheimen, als auch viel im Internet
unterwegs.
[...]
>Nur: wenn man sich dann nach Fotos (was schon schwer genug ist) einen
>Schnuffi ausguckt und dann zufällig im WWW auf ungeheuerliche
Geschichten
>stösst, die
>eben diese, gerade ausgesuchten Gruppen betreffen, dann blicke ich nicht
>mehr durch.
Wenn ich diese Gruppe richtig verfolgt habe, war das schon einmal
Thema und wenn mein Erinnerungsvermögen nicht getrübt ist, zeigen
viele der Schreiber Vertrauen, weil sie M. schon persönlich
kennengelernt haben (was mir bisher leider verwehrt war).
Mich beschleicht der Verdacht, dass da unter dem Deckmantel der
Tiersuche bewusst gegen M. geschossen wird, aus welchen Gründen auch
immer.
Wenn Du diese Gruppe lesen würdest, wie andere auch, die einen Hund
suchen, hättest Du, wie ich, wohl mitbekommen, dass M. anscheinend an
einem Treffen in diesem Jahr teilgenommen hat und dass es ja wohl auch
Bilder davon im Netz gibt. Wenn denn die Staatsanwaltschaft Tatsachen
in der Hand hätte, die gegen M. sprechen, könnte er wohl nicht so
ungeschoren nach Deutschland einreisen, oder?
Die Teilnehmer dieser Gruppe, die M. kennen, vertrauen und ihn ja
anscheinend auch unterstützen, halte ich, nachdem, was ich bisher von
ihnen gelesen habe, nicht für leichtgläubig und/oder dumm.
Das Dumme im Leben ist, dass, wenn ein Mensch einmal einen Fehler
gemacht und dafür bezahlt hat, er immer wieder mit der Vergangenheit
konfrontiert wird, egal was er tut und macht. Gebranntmarkt.
Verzeihen und eine erledigte Sache wirklich ruhen lassen - dazu sind
leider viele Menschen nicht fähig.
Sollte mein "Dickerchen" einmal das Zeitliche segnen, steht für
mich
fest, dass ein Nachfolger aus Rumänien kommen wird - wenn M. bis dahin
nicht aufgibt, weil immer wieder auf ihn "eingeprügelt" wird.
Auszug aus dem obigen Buch von Turid Rugaas -Animal Learn Verlag -
ISBN 3-936188-01-7
Der Hund leckt sich das Maul mit einer raschen Zungenbewegung, in der
Regel hinauf bis zur Nase, aber nicht immer. Das Lecken geschieht oft
so schnell, dass man es fast nicht bemerkt. Ein Hund macht das oft,
wenn er einem anderen Hund begegnet oder Sie sich zum Beispiel über
ihren Hund, beugen, ihn greifen, mit ärgerlicher Stimme ansprechen
oder festhalten. Sie können dieses Signal natürlich bis zu einem
gewissen Grad auch selbst anwenden, indem Sie sich mit der Zunge über
den Mund fahren. Aber es gibt natürlich auch Situationen, in denen das
eher seltsam auf Ihre Mitmenschen wirkt.
>vieles der dort beschriebenen CS mal bei Hunde im
>"Echteinsatz" beobachten gehen. Es ist einfach klasse
festzustellen,
>dass man schlicht und ergreifend dem gut sozialisierten Hund trauen kann
>und sich nicht in Hundebegegnungen einmischen muss.
Nicht nur unter Artgenossen wichtig. Auch ich kann mir ein
Zusammenleben mit meinem Hund nicht vorstellen, ohne seine Sprache zu
kennen. Wie soll ich sonst einigermaßen vernünftig mit ihm umgehen?
Jean de Vries wrote in <3fbb31c0.1159636@newszilla.xs4all.nl>:
>On Tue, 18 Nov 2003 16:43:35 +0100, volker.greulich@libertysurf.fr
>(Volker Greulich) wrote:
>
>Hallo Volker,
>
>>Hunde haben Schnurrhaare, wie Katzen. Bei Katzen haben diese eine
>>Funktion. Wie ist das bei Hunden?
>
>Jedenfalls nicht wie bei der Katze, die mit den Haaren feststellt, ob
>sie durch eine Oeffnung passt.
>
>Vielleicht misst der Hund die Aussentemperatur, den Wind und die
>Luftfeuchtigkeit? Eine Art Wetterhaar?
Als weiteres Sinnesorgan der Hunde sind dessen Tasthaare, und zwar die
im Schnautzenbereich und die der Pfoten, zu erwähnen. Hunde können
sich mit ihnen sowohl räumlich, als auch in Bezug auf Temperatur
orientieren.
Dieses Sinnesorgan ist beim Hund schon mit der Geburt sehr stark
entwickelt. Mit Hilfe der Tasthaare ist der Welpe in der Lage die
Milchzitzen zu finden. Auch in der späteren Entwicklung werden zur
Erkundung immer wieder die Pfotentasthaare benutzt. Die genaue
Funktion dieses Sinnesorganes ist jedoch wissenschaftlich noch
weitgehend unerforscht.
Wir selber sollten uns dieses Sinnesorganes sehr bewußt sein,
insbesondere beim Trimmen oder Scheren des Hundes, da hierbei oft die
Tasthaare stark eingekürzt werden.
Du schriebst in <bpffp2$1oh15h$1@ID-17298.news.uni-berlin.de>:
>>
>> Tasthaare
>>
>> Als weiteres Sinnesorgan der Hunde sind dessen Tasthaare, und zwar die
>> im Schnautzenbereich und die der Pfoten, zu erwähnen. Hunde
können
>> sich mit ihnen sowohl räumlich, als auch in Bezug auf Temperatur
>> orientieren.
>>
>Hallo,
>
>bei meinen Briards sind diese Haare zum Teil 15-20 cm lang. Wenn man die
>anfasst oder kämmt kommt vom Hund keinen Reaktion. Ich denke, das die
>Tastfähigkeit im Gegensatz zur Katze doch stark eingeschränkt
ist.
Die Tasthaare meines Hundes sind ebenfalls ungewöhnlich lang. Er zuckt
aber zurück, wenn ich sie berühre.
Caro
PS: Es wäre nett, wenn Deine postings irgendwo einen Hinweis hätten,
auf wen Du antwortest. Danke.
Post subject: Tierschutz: wem kann man trauen? (vorsicht lang)
Posted: 2003-11-23 08:06:18
Replies: 168 Views: 1553
Hallo Li,
Du schriebst in <opry187rlalxbpup@localhost>:
>Hallo ihr NG´ler !
>Auf der Suche nach einem neuen vierbeinigen Mitbewohner bin ich derzeit
>sowohl in den örtlichen Tierheimen, als auch viel im Internet
unterwegs.
[...]
>Nur: wenn man sich dann nach Fotos (was schon schwer genug ist) einen
>Schnuffi ausguckt und dann zufällig im WWW auf ungeheuerliche
Geschichten
>stösst, die
>eben diese, gerade ausgesuchten Gruppen betreffen, dann blicke ich nicht
>mehr durch.
Wenn ich diese Gruppe richtig verfolgt habe, war das schon einmal
Thema und wenn mein Erinnerungsvermögen nicht getrübt ist, zeigen
viele der Schreiber Vertrauen, weil sie M. schon persönlich
kennengelernt haben (was mir bisher leider verwehrt war).
Mich beschleicht der Verdacht, dass da unter dem Deckmantel der
Tiersuche bewusst gegen M. geschossen wird, aus welchen Gründen auch
immer.
Wenn Du diese Gruppe lesen würdest, wie andere auch, die einen Hund
suchen, hättest Du, wie ich, wohl mitbekommen, dass M. anscheinend an
einem Treffen in diesem Jahr teilgenommen hat und dass es ja wohl auch
Bilder davon im Netz gibt. Wenn denn die Staatsanwaltschaft Tatsachen
in der Hand hätte, die gegen M. sprechen, könnte er wohl nicht so
ungeschoren nach Deutschland einreisen, oder?
Die Teilnehmer dieser Gruppe, die M. kennen, vertrauen und ihn ja
anscheinend auch unterstützen, halte ich, nachdem, was ich bisher von
ihnen gelesen habe, nicht für leichtgläubig und/oder dumm.
Das Dumme im Leben ist, dass, wenn ein Mensch einmal einen Fehler
gemacht und dafür bezahlt hat, er immer wieder mit der Vergangenheit
konfrontiert wird, egal was er tut und macht. Gebranntmarkt.
Verzeihen und eine erledigte Sache wirklich ruhen lassen - dazu sind
leider viele Menschen nicht fähig.
Sollte mein "Dickerchen" einmal das Zeitliche segnen, steht für
mich
fest, dass ein Nachfolger aus Rumänien kommen wird - wenn M. bis dahin
nicht aufgibt, weil immer wieder auf ihn "eingeprügelt" wird.
Auszug aus dem obigen Buch von Turid Rugaas -Animal Learn Verlag -
ISBN 3-936188-01-7
Der Hund leckt sich das Maul mit einer raschen Zungenbewegung, in der
Regel hinauf bis zur Nase, aber nicht immer. Das Lecken geschieht oft
so schnell, dass man es fast nicht bemerkt. Ein Hund macht das oft,
wenn er einem anderen Hund begegnet oder Sie sich zum Beispiel über
ihren Hund, beugen, ihn greifen, mit ärgerlicher Stimme ansprechen
oder festhalten. Sie können dieses Signal natürlich bis zu einem
gewissen Grad auch selbst anwenden, indem Sie sich mit der Zunge über
den Mund fahren. Aber es gibt natürlich auch Situationen, in denen das
eher seltsam auf Ihre Mitmenschen wirkt.
>vieles der dort beschriebenen CS mal bei Hunde im
>"Echteinsatz" beobachten gehen. Es ist einfach klasse
festzustellen,
>dass man schlicht und ergreifend dem gut sozialisierten Hund trauen kann
>und sich nicht in Hundebegegnungen einmischen muss.
Nicht nur unter Artgenossen wichtig. Auch ich kann mir ein
Zusammenleben mit meinem Hund nicht vorstellen, ohne seine Sprache zu
kennen. Wie soll ich sonst einigermaßen vernünftig mit ihm umgehen?
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