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Hallo, Simone,
Simone Ruckstuhl wrote:
> Wir tragen uns mit dem Gedanken, in naher Zukunft einem Hund ein zu
> Hause zu geben.
gute Entscheidung.
> Daher lese ich hier schon eine Weile still mit.
>
> Mittlerweile kommt mir dabei aber doch eine Frage:
> Bisher war ich der festen Überzeugung, mit unserem Hund gehen wir zur
> Hundeschule.
> Da diese nur einmal wöchentlich ist, ging ich davon aus, dass die
dort
> gezeigten Übungen auch unter der Woche (täglich ?) geübt
werden.
Ja, man muss täglich mehrmals seine Hausaufgaben machen.
Lieber kurze Abschnitte, dafür öfters.
> Mir als "Hundeanfänger" würde die Unterstützung
eines erfahrenen
> Hundehalters in der Schule sehr viel bringen, denke ich.
>
> Jetzt scheinen aber einige von Euch absolut gegen Hundeschulen zu
> sprechen, wegen der dortigen Ausbildungsmethoden ?
Nein, keiner der Ernstzunehmenden hier ist gegen eine gute Hundeschule.
Wie überall im Leben gibt es gute Schulen und es gibt schlechte.
Eine gute Hundeschule ist gerade für Hundeanfänger unerlässlich.
Wenn du sagst, wo du etwa wohnst, wird dir sicherlich jemand
eine gute Schule bei dir in der Nähe empfehlen können.
Es gibt 2 Arten: die gewerblichen Schulen, die teurer und
professioneller sind und die Hundeplätze, die billiger sind und auf
denen ehrenamtlich ausgebildet wird.
Qualität hat oft ihren Preis.
Kriterien einer guten Schule/eines guten Platzes:
es ist leise: die Hunde sind leise, es wird nicht gebrüllt
Es gibt theoretische Weiterbildungen
Verzicht auf Gewalt und Starkzwangmethoden: kein Leinenruck,
kein Stachelhalsband, keine Würger, keine Stromgeräte, die Hunde
werden positiv motiviert
Es wird auch viel ausserhalb des Platzes gearbeitet, z.B. mit der
Gruppe in den Wildpark oder in die Stadt gegangen.
In der Welpenspielstunde wird mit den Welpis schon
spielerisch gearbeitet, z.B. verschiedene kleine Geräte,
Bindungsspiele etc.
Man fühlt sich mit seinem Hund dort wohl, es macht beiden
Spass und man hat einen kompeten Ansprechpartner.
Viele Grüsse
Karina
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