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Hallo Frank,
natürlich ärgere ich mich auch über die Deppen, die durch ihr
Verhalten
"die Hundehalter" in Mißkredit bringen, denn allzu schnell wird
pauschalisiert.
> Das Kind, auf das der nicht angebundene Schäferhund losgeht, sieht
> nämlich nicht, daß der Schwanz wedelt und die Zunge
raushängt, und der
> Hund nur spielen will. Das Kind, 4 Jahre alt, sieht nur ein riesiges Maul
> voller monströser Zähne, und zittert vor Angst.
Ob das Kind vor dem Hund (ich verstehe das los gehen mal als ihm hin gehen,
nicht als losgehen=attackieren) Angst hat, hat das m.E. maßgeblich mit
der
Erziehung und der Haltung der Eltern zu Hunden/Tieren/Umwelt zu tun.
Wenn es sich um ängstliche, naturferne Eltern handelt, überträgt
sich das
auf das Kind, dem sie damit keinen Gefallen tun, weil es möglicherweise
zeitlebens Angst vor Hunden hat. Ich denke da an Kinder, die so weit von
der Natur entfernt erzogen werden, daß für sie, überspitzt
ausgedrückt,
Milch aus Tetrapacks kommt, während Kühe lila sind und Scholade
geben. ;-(
Selber hatte ich das Glück, daß meine Großeltern einen
Bauernhof hatten,
auf dem ich fast jedes Wochenende war und daher allerhand Viehzeug und
etliche Hunde von klein an kennen gelernt habe. Da war es normal keine
Angst zu haben. Auch heute kenne ich aus dem Umfeld eher das Problem, den
Kindern etwas Zurückhaltung gegenüber fremden Hunden beizubringen.
Bei manchen Stadt-Eltern scheint sich eine Vollkaskomentalität entwickelt
zu haben, die jedes Risiko ausschließen will. Das kann aber nicht klappen
und führt zu ziemlich unentspanntem Verhalten...
Viele Grüße,
Jürgen
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