|
Hallo Birgit,
von verschleppter Bronchitis hat er nichts gesagt, allerdings stand er wie
ein Ochs vor dem Berg und verstand nciht, daß nach 10 Tagen die gleichen
Probleme wieder auftauchten.
Ein bisschen ausführlicher geschildert:
Mir war nach dem Kälte- und Schnee-Einbruch Ende Oktober bei ihm
aufgefallen, daß er drei bis vier Tage nacheinander vor allem morgens
klaren
flüssigen Schaum erbrach. Da ich aber gesehen hatte, daß er etwas
Gras
gefressen hatte und ich dies von meinen Katzen her kenne, hat mich das nicht
weiter beunruhigt. Als er dann aber am vierten Tag sein Trockenfutter
verweigerte und auch wenig trank und Feuchtfutter auch nicht viel zu sich
nahm, bin ich zum TA, um ihn durchchecken zu lassen. Als ich die Symptome
geschildert hatte, reagierte der TA sofort, indem er die Mandeln untersuchte
und eine sehr starke Schwellung und Rötung feststellte. Er fand keinen
Eiter. Er gab ihm eine Spritze, gab mir Tabletten mit für drei Tage mit
und
bei der dann erfolgten Nachuntersuchung zeigte sich zwar eine Besserung,
aber die Mandeln waren noch nicht in Ordnung. Es folgten weitere vier
Tablettentage und damit sollte es gut sein, meinte der TA. Nachuntersuchung
hielt er nicht mehr für notwendig.
Nachdem er sich von der "Medikamentenkur" erholt hatte, stellte ich
die
gleichen Symptome 10 Tage später erneut fest und bin wieder zum TA. Er
meinte, es wäre jetzt sogar noch schlimmer, als beim ersten Mal,
allerdings
immer noch kein Eiter (Gott sei Dank!). Er gab eine Spritze, die zum
nächsten Tag kaum Besserung brachte und dann hat er am zweiten Tag neben
dem
Antibiotikum auch noch die Cortisonspritze gegeben, die meinen Shiva fast
umgehauen hat. Er war an dem Abend fix und fertig. Am dritten Tag wieder
Spritze, da war es dann auch wieder besser und ab dann 7 Tage wieder
Tabletten. Fieber hat er übrigens nie gehabt.
Das ist jetzt schon ein paar Wochen her, aber ich zweifle halt, ob der TA
wirklich ok ist oder ob ich mich umschauen sollte nach einem TA, der sich
eben auch mit Homöopathie auskennt, wie Sheena schon geraten hat.
lg
Karin
"Birgit" <Krautschnecke@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bu4bng$m6m$05$1@news.t-online.com...
> Hallo Karin,
> wenn du mir noch ein wenig mehr über die Symptome deines Hundes
schreiben
> magst, dann könnte man etwas besser ein Homöopathisches Mittel
empfehlen.
> Ich würde da nicht einfach drauf los Doctoren.
> Obwohl Belladonna in Frage kommt, gibt es auch noch einige andere
> Mittelchen.
>
> Ich finde dein TA hat etwas übertrieben gleich mit Cortison.Oder war
es
eine
> verschleppte Bronchitis?
> Dann ist frühzeitige Anwendung von Cortison eine erklärbare
Möglichkeit.
>
> Gruß Birgit
>
>
>
>
>
> <karin.faltin@faltin.at> schrieb im Newsbeitrag
> news:bu3d9o$d1d9q$1@ID-220812.news.uni-berlin.de...
> > Hallo Liste,
> >
> > ich habe einen 9monatigen Schäfer-Retriever-Labrador-Mischling
(Rüde)
und
> er
> > hatte in den vergangenen Wochen zwei mal kurz hintereinander eine
ziemlich
> > ausgeprägte Angina. Unser Tierarzt hat ihm Antibiotika
gespritzt,
> woraufhin
> > er ca. 10 Tage nahezu beschwerdefrei war.
> >
> > Beim nächsten Schub wieder Antibiotika und am nächsten Tag
hat er ihm
> > zusätzlich auch noch eine Cortisonspritze gegeben, da keine
gravierende
> > Besserung eingetreten war. Dies erfuhr ich aber erst auf Nachfragen
am
> > nächsten Tag, da unser Shiva an dem abend der Cortisonspritze
extrem
müde
> > war und auch extrem viel Wasser lassen musste.
> >
> > Ich bin nicht wirklich glücklich mit dieser Behandlung, auch
wenn nach
> > weiteren 3 Spritzentagen und 7 weiteren Tablettentagen nun scheinbar
> soweit
> > alles in Ordnung ist, aber ich würde gerne Eure Meinung wissen
über eine
> > Cortisonbehandlung bei einer Angina, obwohl keine Atembeschwerden
> vorlagen.
> >
> > Ich zweifle, ob dies bei einem so jungen Hund wirklich ok ist und ob
es
> > Schäden verursachen kann.
> >
> > Hat jemand Erfahrungen damit?
> >
> > Vielen Dank!
> >
> > Karin
> >
> >
>
>
|