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Hallo Ralf,
Ralf Schmidt <rschmidt@gmx.de> wrote:
> In Deutschland können die Hochschulen (alle?) inzwischen zumindest
für
> einen Teil ihrer Studenten die Zugangsvoraussetzungen selbst
> festlegen.
> Prüfungen zählen bei einigen Hochschulen zum Mittel der Wahl.
Finde ich gut.
> Problematisch halte ich das im Hinblick darauf, daß es eben Menschen
> mit großer Begabung gibt, die schlecht pauken (auswendig lernen)
> können oder schlecht mit Prüfungssituationen umgehen
können.
> Manches Talent "fällt dann hinten runter", obwohl gerade
diese Leute
> in einem Fach, daß viel Verständnis aber wenig Auswendiglernen
> fordert, hervorragende Arbeit leisten könnten. Ich arbeite mit vielen
> solcher Leute zusammen und würde sie und ihre Begabung vermissen.
Hier hast du natürlich recht. Mein Beispiel mit der biologisch
talentierten Chemie-Niete war auch nicht fiktiv. Der Mann hat schon
im Gymnasium was Kleines publiziert, hatte viel Kontakt zu
Uni-Leuten in seiner Gegend. Seine Klassenlehrerin hat ihm allerdings
erlaubt in der Chemie-Stunde in der Bibliothek sein Biologie-Zeug zu
lesen, in der Chemieprüfung ist er durchgefallen.
Ich fand das auch nicht gerecht, da die Leute, die
in der Fremdsprache durchgefallen sind, noch eine zweite Chance gekriegt
hatten.
Man wird wahrscheinlich nie ein System haben, das allen gerecht wäre.
Viele Grüße
Milena
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Was denkt der eigentlich, wer er ist?
Denkt er, er kann seine eigene Firma aufmachen,
mit seinem schmierigen weißen Logo?
(Ork Grischnach über Saruman)
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